Kleines Netzwerkglossar R-Z
1-E F-K
L-Q R-Z
RAID
Siehe Redundant Array of Inexpensive Disks (RAID).
Random
Access Memory (RAM)
Speicher auf Halbleiterbasis, in den vom
Mikroprozessor und anderen Hardwarekomponenten geschrieben bzw. aus dem gelesen
werden kann. Der Speicherplatz kann in beliebiger Reihenfolge belegt werden. RAM
bezeichnet eine Art „flüchtigen“ Speicher, für den sowohl Schreib- als auch
Lesezugriff besteht.
RAS
Siehe Remote Access Service (RAS).
Rebar
Eine von drei Menüleisten der Microsoft
Management-Konsole, die zur Steuerung von Funktionen einzelner Dienste (z. B.
Systemmonitor) verwendet wird. Siehe auch
Microsoft Management-Konsole (MMC).
Rechte
Berechtigen einen Benutzer, bestimmte
Aktivitäten im System durchzuführen. Rechte beziehen sich auf das System als
Ganzes und unterscheiden sich von Berechtigungen, die sich nur auf ein
bestimmtes Objekt beziehen. Ein Beispiel ist das Recht zur Datensicherung des
Gesamtsystems einschließlich der Dateien, für die keine Zugriffsberechtigung
besteht. Siehe auch
Zugriffsberechtigungen.
Redirector
Netzwerksoftware, die
E/A-Anforderungen für Remotedateien, benannte Pipes oder Mailslots empfängt
und diese zu einem Netzwerkdienst auf einem anderen Computer umleitet.
Redundant
Array of Inexpensive Disks (RAID)
Die Standardisierung von Optionen zur
Verbesserung der Fehlertoleranz. Die fünf definierten Stufen bieten
unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich Leistung, Zuverlässigkeit
und Kostenaspekten. Windows NT
umfasst drei RAID-Ebenen: Ebene 0,
Ebene 1 und Ebene 5.
Registrierung
Bei der Windows NT-Registrierung
handelt es sich um eine Datenbank, in der sich die Konfigurationsinformationen
eines Computers befinden. Sie ist
hierarchisch aufgebaut und besteht aus Teilbäumen sowie deren Strukturen, Schlüsseln
und Werteinträgen.
Remote
Access Service (RAS)
Ein Dienst, der
Telearbeitern, Mitarbeitern im Außendienst und Systemadministratoren, die
Server überwachen und verwalten, die Möglichkeit zur Teilnahme am
Netzwerkbetrieb bietet.
Remote
Procedure Call (RPC)
Ein weit verbreiteter,
durch die Open Software Foundation (OSF) definierter Standard für verteilte
Datenverarbeitung. Mittels RPC kann
ein Prozess Funktionen aufrufen, die Teil eines anderen Prozesses sind.
Der andere Prozess kann sich auf demselben oder einem anderen Computer im
Netzwerk befinden.
Remoteverwaltung
Die
Verwaltung eines Computers, die an einem anderen Computer im Netzwerk durchgeführt
wird.
Replikation
Kopieren des Inhalts
und/oder der Metabasis von einem Serverknoten zu einem anderen. Der
Kopiervorgang erfolgt entweder manuell oder automatisch durch geeignete
Replikationsprogramme. Replikation ist
bei Clustern eine notwendige Funktion zur Sicherstellung der Fehlertoleranz.
Report
Writer
Eine Funktion von Microsoft Site Server
Express, die Analyseberichte über die Aktivität von Websites erstellt. Siehe
auch Microsoft Site Server
Express.
Request
for Comments (RFC)
Eine 1969 begonnene
Dokumentationsreihe, in der die Internetprotokolle und entsprechende Experimente
beschrieben sind. Nur wenige der
RFC-Dokumente beziehen sich auf Internetstandards, aber alle Internetstandards
sind in den RFC-Dokumenten erfasst. Die
RFC-Reihe unterscheidet sich von den formal abgesegneten und standardisierten
Protokollen, die von Normungsgremien wie ANSI herausgegeben werden, da die
vorgeschlagenen Protokolle von der aus Forschern und Entwicklern bestehenden
Internetgemeinde in Eigenregie herausgegeben werden.
Resource
Dispenser
Ein Dienst, der die
Synchronisierung und Verwaltung flüchtiger Ressourcen innerhalb eines Prozesses
regelt und so für die einfache und effiziente Freigabe von MTS-Objekten
(Microsoft Transaction Server) sorgt. Beispielsweise verwaltet der ODBC-Resource Dispenser Pools von
Datenbankverbindungen. Siehe
auch Open Database Connectivity (ODBC).
Reverse
DNS-Lookup
Ermitteln
der IP-Adresse aus einem Domänennamen.
RFC
Siehe Request for Comments (RFC).
Richtlinien
Vom Systemadministrator
eingesetzte Steuerungsmechanismen zur Kontenverwaltung, die u. a. die Gültigkeitsdauer
von Kennwörtern und die erlaubte Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche
festlegen, bevor ein Konto gesperrt wird. Richtlinien
dienen dem Schutz vor zufälliger oder bewusster Kennwortausspähung.
Router
Router kommen in der
Vermittlungsschicht des OSI-Modells beim Verbinden von Netzwerken zum Einsatz.
Das bedeutet, sie können Pakete über mehrere Netzwerke vermitteln. Dies
erfolgt durch den Austausch protokollspezifischer Informationen zwischen
getrennten Netzwerken. Über Router können
die geeignetsten Übertragungswege zum Senden von Daten ermittelt und der
Broadcast-Verkehr zu einem lokalen Segment gefiltert werden.
RPC
Siehe Remote Procedure Call (RPC).
RSA
Ein Public
Key-Verschlüsselungsverfahren für Internetsicherheit. Das
Akronym leitet sich von den Nachnamen der drei Entwickler Rivest, Shamir und
Adleman ab.
Schlüssel
In der Windows NT-Registrierung
ein Ordner, der im linken Abschnitt des Fensters des Registrierungseditors
angezeigt wird. Ein Schlüssel kann Teilschlüssel und Werte enthalten. Beispiel:
Beispielsweise ist Environment ein
Schlüssel von HKEY_CURRENT_USER.
Schlüssel-Manager
Eine Funktion von Microsoft Certificate
Server, die Anforderungsdateien für Zertifikatsschlüsselpaare zur Vorlage bei
einer Zertifizierungsinstanz (ZI) generiert. Siehe auch
Zertifikat, Zertifizierungsinstanz (ZI), Schlüsselpaar.
Schlüsselpaar
Eine Kombination aus
privatem und öffentlichem Schlüssel, mit der sich die Herkunft der über ein
Netzwerk übermittelten Daten verifizieren lässt. Siehe auch
Clientzertifikat, Digitale Signatur, Sitzungsschlüssel.
Schlüsselwort
Ein signifikanter
Begriff, der zur Indizierung verwendet wird. In der Programmierung ein für Befehle oder andere Programmanweisungen
reserviertes Wort. Siehe
auch Füllwort.
Schlüsselwortindex
Eine Datei mit
signifikanten Begriffen, die in Dokumenten verwendet werden; wird für Suchvorgänge
nach Schlüsselwörtern eingesetzt.
Schnelle
Suche
Eine Komponente der Content
Analyzer-Funktion von Site Server Express. Umfasst vordefinierte Suchläufe zur
Analyse von Fehlern oder möglichen Schwächen einer Website. Siehe
auch Microsoft Site Server
Express.
SDK
Siehe Software Development Kit (SDK).
Secure
Sockets Layer (SSL)
Ein Protokoll, das durch
Datenver- und ‑entschlüsselung einen gesicherten Datenaustausch bietet.
SSL verwendet für bestimmte TCP-IP-Ports das
Public Key-Verschlüsselungsverfahren RSA. SSL ist ein Alternativverfahren zu Secure-HTTP (S-HTTP), das zur Verschlüsselung
bestimmter WWW-Dokumente und nicht zur Verschlüsselung der gesamten Sitzung
dient. SSL stellt einen allgemein
verwendbaren Verschlüsselungsstandard dar, der auch für Webanwendungen, die
eine sichere Verbindung erfordern, wie z. B. E-Commerce-Anwendungen, oder
zur Zugriffskontrolle auf webbasierte Abonnementdienste genutzt werden kann.
Server
Ein Begriff,
der in verschiedenen Zusammenhängen verwendet wird: ein
Computer in einem Netzwerk, der Dateien an andere Computer überträgt oder
Anwendungen für andere Computer ausführt; die Software auf dem Server, die für
die Durchführung dieser Aufgaben zuständig ist; in der objektorientierten
Programmierung ein Codefragment, das Informationen mit einem anderen
Codefragment auf Anfrage austauscht.
Siehe auch Client.
Serverbasiertes
Netzwerk
Ein Netzwerk, in dem Sicherheitsmaßnahmen
und die meisten anderen Netzwerkfunktionen durch dedizierte Server
bereitgestellt werden. Serverbasierte Netzwerke haben sich bei Netzwerken mit
mehr als 10 Benutzern als Standard etabliert. Siehe auch
Peer-to-Peer-Netzwerk.
Servercluster
Eine Gruppe unabhängiger
Server, die sowohl physisch als auch softwareseitig als Netzwerksystem
zusammenwirken, um Clusterfunktionen wie Fehlertoleranz oder Lastenausgleich zur
Verfügung zu stellen Siehe
auch Lastenausgleich.
Serverprotokoll
Eine Komponente der
Microsoft Certificate Server-Datenbank, in der Informationen zu den Zertifikaten
enthalten sind. Dadurch können Administratoren die Serveraktivität erfassen
und überwachen.
Serverprozess
Ein Prozess, der
MTS-Komponenten (Microsoft Transaction Server) enthält. Eine
MTS-Komponente kann entweder auf dem Client (lokal) oder einem anderen Computer
(Remote) in einen Stellvertreterserverprozess geladen werden. Er
kann auch in einen Clientanwendungsprozess geladen werden (Prozessintern).
Server-Side
Include
Eine Datei
oder ein anderes Objekt, das in eine vom Webserver übertragene Seite integriert
wird; eine Fußzeile ist ein Beispiel für ein einfaches Server-Side Include.
Serverwarteschlange
Eine Komponente der
Microsoft Certificate Server-Datenbank, in der Statusinformationen zu den
Zertifizierungsanforderungen im Verlauf der Verarbeitung durch den Server
verwaltet werden.
Serverzertifikate
Eindeutige digitale
Identifikationen, die die Basis der SSL-Sicherheitsmechanismen (Secure Sockets
Layer) eines Webservers bilden. Serverzertifikate
werden von einer vertrauenswürdigen, dritten Organisation ausgestellt und ermöglichen
es Benutzern, die Authentizität einer Website festzustellen. Das
Serverzertifikat enthält detaillierte Informationen über die Organisation, die
für den Serverinhalt verantwortlich ist, die Organisation, die das Zertifikat
ausgestellt hat sowie eine eindeutige ID-Datei, die als öffentlicher Schüssel
bezeichnet wird. Serverzertifikate
garantieren Benutzern, dass der Inhalt eines Webservers authentisch ist und eine
gesicherte HTTP-Verbindung eingerichtet werden kann.
SGML
Siehe Standard Generalized Markup Language (SGML).
Sicherheit
auf Benutzerebene
Siehe Zugriffsberechtigungen.
Sicherheit
auf Freigabeebene
Siehe kennwortgeschützte Freigabe.
Sicherheitsdienst
Beim Sicherheitsdienst handelt es sich
in der Regel um einen Server im Netzwerk, z. B. einen Computer unter
Windows NT Server, der die Verwendung von Netzwerkressourcen verwaltet. Für
die Gewährleistung der Sicherheit auf Benutzerebene (Zugriffsberechtigungen)
ist ein Sicherheitsdienst erforderlich.
Sicherungs-Domänen-Controller
(BDC)
Im Zusammenhang mit Windows NT
Server-Domänen die Bezeichnung für einen Computer mit einer Kopie der
Sicherheitsrichtlinien und der Domänendatenbank, der die Echtheit von
Netzwerkanmeldungen bestätigen kann. Der SDC bietet eine Sicherheitsfunktion,
wenn der primäre Domänen-Controller nicht verfügbar ist. Eine Domäne benötigt
nicht unbedingt einen SDC; sein Einsatz ist jedoch empfehlenswert. Siehe
auch Domäne, Domänen-Controller, Primärer Domänen-Controller (PDC).
Sicherungsschicht
Die zweite Schicht
im OSI-Referenzmodell. In dieser Schicht werden Bits
aus der Bitübertragungsschicht zu Datenrahmen (Paketen) zusammengefasst.
Außerdem ist die Sicherungsschicht für die Fehlerüberprüfung
zuständig, indem sichergestellt wird, dass die empfangenen Datenbits den
gesendeten entsprechen. Siehe
auch OSI-Referenzmodell.
Simple
Mail Transfer Protocol (SMTP)
Ein in STD 10, RFC 821
definiertes Protokoll, das zur Übertragung von E‑Mails im Internet dient.
Microsoft SMTP Service ist als
E-Mail-Programm für ausgehende Nachrichten für mailfähige Anwendungen im
Windows NT 4.0 Option Pack enthalten.
Simple Network Management Protocol (SNMP)
Ein TCP/IP-Protokoll zur
Überwachung von Netzwerken. SNMP
verwendet ein Anfrage- und Antwortverfahren. Kurze
Dienstprogramme, so genannte Agenten, überwachen bei SNMP den Netzwerkverkehr
und das Verhalten von wichtigen Netzwerkkomponenten. Die erhaltenen
statistischen Informationen werden in der Management Information Base (MIB)
abgelegt. Ein spezielles Verwaltungsprogramm, das auf einer eigenen Konsole
ausgeführt wird, fragt die Agenten in regelmäßigen Abständen ab und lädt
die Informationen in deren MIB. Wenn beliebige Daten den vom Verwalter
festgelegten Bereich über- oder unterschreiten, reagiert das
Verwaltungsprogramm darauf über eine entsprechende Anzeige auf dem Monitor. Die
Fehlerquelle kann dann auf einfache Weise lokalisiert werden. Bei Bedarf kann
das Wartungspersonal über die automatische Wahl einer Funkrufnummer angerufen
werden. Siehe
auch Management Information Base
(MIB).
Site
Server Express
Siehe
Microsoft Site Server Express.
Sitename
Siehe Hostname.
Site-Zusammenfassungsberichte
Von Site Server Express entwickelte
Berichte mit Informationen über die Website. Siehe auch
Microsoft Site Server Express.
Sitzung
Eine Verbindung zwischen
Stationen in einem Netzwerk.
Sitzungsschlüssel
Ein digitaler Schlüssel,
der vom Client erstellt, verschlüsselt und an den Server weitergegeben wird.
Siehe
auch Zertifikat, digitale
Signatur, Schlüsselpaar.
Skalierbarkeit
Bezeichnet
die Möglichkeit, dieselbe Programmumgebung auf vielen verschiedenen
Computersystemen und Hardwarekonfigurationen einzusetzen. Häufig
auf die Erweiterungsfähigkeit großer Systeme bezogen, wobei größere
Organisationen weitaus öfter mit der Anforderung konfrontiert sind, dieselben
Programme sowohl kleinen als auch größeren Benutzergruppen mit der
angemessenen Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.
Skript
Ein Programmtyp, der aus
einer Reihe von Anweisungen für eine Anwendung oder ein Dienstprogramm besteht.
Ein Skript kann in eine Webseite eingebettet
werden. Siehe auch ActiveX, Common
Gateway Interface (CGI).
Skript-Engine
Ein Programm, das ein
Skript interpretiert und ausführt. Siehe
auch Skript.
SLIP
Siehe Serial Line Internet Protocol (SLIP).
SLIP
(Serial Line Internet Protocol)
Ein älterer Industriestandard, der
Remotezugriff für Internetverbindungen zulässt. Wird heutzutage im Allgemeinen
durch das gängigere Point-to-Point-Protokoll ersetzt. Siehe
auch Point-to-Point Protocol
(PPP).
Snapin
Programme der Microsoft
Management Console (MMC) zur Verwaltung von Serveranwendungen. Bei
Internet Information Server (IIS) 4.0 sind Internet Service Manager und
Microsoft Transaction Server (MTS) Explorer als Snapins implementiert. Wenn
der Administrator den Internet Service Manager startet, lädt eine MMC-Konsole
das Internet Services Manager Snapin. Administratoren können IIS-Anwendungen
und MTS-Pakete auf einer einzigen Konsole verwalten.
SNMP
Siehe
Simple Network Management Protocol (SNMP).
Socket
Ein
Softwareobjekt, das von einem Client zur Herstellung der Verbindung zu einem
Server verwendet wird; zu den Basiskomponenten zählen die Portnummer und die
Netzwerkadresse des lokalen Hosts.
Software
Development Kit (SDK)
Eine Reihe
von Dokumenten, Beispielen und Tutorials, die Programmierer bei der Erstellung
neuer Anwendungen unterstützen.
Spider
Ein schnelles,
automatisiertes Programm, z. B. eine Suchmaschine, ein Indexprogramm oder
Katalogisierungsprogramme, die Webseiten in kürzester Zeit durchsuchen. Wenn
Microsoft Content Analyzer automatisch eine Website durchsucht, arbeitet er als
Spider. Andere, häufig verwendete
Begriffe für Spider sind „Crawler“ und „Robot“.
Spiegelsatz
Eine redundante bzw.
Shadow-Kopie von Daten. Spiegelsätze
stellen eine identische Kopie von einer ausgewählten Platte dar, wobei alle auf
der Ausgangsplatte gespeicherten Daten auch auf die Spiegelplatte bzw.
Shadow-Platte geschrieben werden. Dies
ermöglicht dem Benutzer im Falle einer defekten Platte den sofortigen Zugriff
auf eine andere Platte mit einer exakten Kopie von den Daten der Ausgangsplatte.
Spiegelsätze sind fehlertolerant. Siehe
auch Fehlertoleranz.
SPX
Siehe Internetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange (IPX/SPX).
SQL
Siehe Structured Query Language (SQL).
SQL-Protokollierung
Aufzeichnen eines
Protokolls in einer Microsoft SQL Server-Datenbank anstelle einer Textdatei.
Siehe
auch Protokollierung.
SSL
Siehe
Secure Sockets Layer (SSL).
Standard
Generalized Markup Language (SGML)
Ein ISO-Standard (ISO
8879.1986), der eine formale Syntax für die Definition von generalisierten
Auszeichnungssprachen bereitstellt. Gilt
als internationaler Standard für die Definition von geräte- und systemunabhängigen
Verfahren zum Darstellen von Texten in elektronischer Form. SGML
ist eine Metasprache, d. h. ein Verfahren zur formalen Beschreibung einer
Sprache, in diesem Fall einer Auszeichnungssprache. Siehe
auch eXtensible Markup Language (XML), Hypertext Markup Language (HTML),
International Standards Organization (ISO).
Standardauthentifizierung
Ein
Protokoll zur Authentifizierung, das von den meisten Browsern, einschließlich
dem Internet Explorer, unterstützt wird. Hierbei handelt es sich um ein
Verfahren zur Authentifizierung, bei dem Benutzernamen- und Kennwortdaten
kodiert übertragen werden. Die
Standardauthentifizierung wird gelegentlich als „unverschlüsselte“
Authentifizierung bezeichnet, da die Base-64-Kodierung mit einem frei erhältlichen
Dekodierprogramm problemlos zu entschlüsseln ist. Zu
beachten ist der Unterschied zwischen Codierung und Verschlüsselung. Siehe
auch Echtheitsbestätigung durch Herausforderung/Rückmeldung, Verschlüsselung.
Standarddokument
Die Datei,
die ein Webserver zurückgibt, wenn er eine URL-Adresse empfängt, die keinen
Dateinamen enthält. Bei
diesem Dokument handelt es sich entweder um eine angepasste Datei, die vom
Administrator in diesem Verzeichnis angelegt wird, oder um eine vom Server
automatisch erzeugte Datei.
Standardgateway
Bei TCP/IP das Gerät im
lokalen Netzwerk, das die Netzwerk-IDs der anderen Netzwerke im Internet kennt.
So kann das Gateway Pakete an andere Gateways weiterleiten, bis diese schließlich
bei einem Gateway ankommen, das mit dem angegebenen Ziel verbunden ist.
Standardmäßige
NNTP-Sicherheitserweiterung (AUTHINFO)
Eine von drei Sicherheitsoptionen für
Schutzinformationen zum Microsoft NNTP-Dienst. Die
Standard-NNTP-Sicherheitserweiterung (AUTHINFO) erfordert, dass Benutzer einen
Benutzernamen und ein Kennwort angeben, die unverschlüsselt über das Netzwerk
gesendet werden. Die beiden anderen
Sicherheitsoptionen sind anonymer Zugriff und Windows NT-Herausforderung/Rückmeldung.
Statische
Seite
Eine HTML-Seite, die vor
der Abfrage bereitgestellt und auf Anforderung an den Client übertragen wird.
Diese Seite führt keine spezifischen
Aktionen aus, wenn sie angefordert wird. Siehe auch
Interaktive Anwendung.
Statusarmes
Objekt
Ein Objekt, das den
Zustand, den es aus der Ausführung eines oder mehrerer Clientaufrufe erhalten
hat, nicht beibehält.
Statusbetontes
Objekt
Ein Objekt, das den
Zustand beibehält, den es aus der Ausführung eines oder mehrerer Clientaufrufe
erhalten hat.
Stripe
Set
Bezieht sich auf das
Speichern von Daten über identische Partitionen auf verschiedenen Laufwerken.
Ein Stripe Set bietet im Gegensatz zu Stripe Sets mit Parität keine
Fehlertoleranz. Ein Stripe Set kombiniert mehrere unformatierte, freie Bereiche
einer Festplatte in ein einziges, großes logisches Laufwerk. Unter Windows NT
werden die Daten in 64 KB großen Blöcken gleichmäßig in einer Reihe über
alle physischen Platten geschrieben. Siehe auch
Fehlertoleranz, Partition, Stripe Sets mit Parität.
Stripe
Sets mit Parität
Eine Methode des
Datenschutzes, bei der Daten in großen Blöcken über alle Festplatten in einem
Array verteilt werden. Datenredundanz
wird durch die Paritätsinformationen bereitgestellt. Diese
Methode bietet Fehlertoleranz. Siehe
auch Fehlertoleranz, Stripe Set.
Structured
Query Language (SQL)
Eine Datenbanksprache für die Abfrage,
Aktualisierung und Verwaltung von relationalen Datenbanken. Bei SQL handelt es
sich nicht um eine prozedurale Programmiersprache wie C oder Pascal. SQL kann für
die Formulierung interaktiver Abfragen verwendet werden. In Anwendungen wird SQL
für die Verarbeitung von Daten eingesetzt. Im Sprachumfang von SQL sind Komponenten für das Definieren, Ändern,
Steuern und Sichern von Datenbeständen enthalten.
Strukturansicht
Eine der beiden
Webzuordnungsansichten von Microsoft Site Server Express 2.0.
In der Strukturansicht wird eine Website als Hierarchie von Objekten, ähnlich
wie im Windows-Explorer, dargestellt. Siehe
auch Cyberbolische Ansicht, Webzuordnung.
Subnet
Mask
Ein
TCP/IP-Konfigurationsparameter, der die Netzwerk- und Hostkonfiguration aus
einer IP-Adresse ermittelt.
Subnet,
Teilnetz
Der Teil eines
Netzwerks, der ein physisch unabhängiges Netzwerksegment sein kann. Er verfügt
über dieselbe Netzwerkadresse wie andere Teile des Netzwerks, wird von diesen
jedoch durch eine Subnet-Nummer unterschieden.
System
Data Source Name (DSN)
Ein Name, der von jedem
Prozess oder Computer verwendet werden kann. Internet Information Server verwendet System-DSN-Namen, um auf
ODBC-Datenquellen zuzugreifen. Siehe
auch Datenquellenname (DSN, Data Source Name).
Systemmonitor
Ein Windows NT-Dienstprogramm zur
Anzeige der Serveraktivität in einem Netzwerk in Echtzeit oder als
Aufzeichnung. Im Systemmonitor werden
Datenquellen zur Erstellung einer Vielzahl an Netzwerk- und Serverstatistiken
verwendet.
T1
Ein
US-amerikanischer Telefonstandard für Übertragungseinrichtungen auf DS1-Basis,
die in Nordamerika 1,544 Mbps und in Europa 2,048 Mbps übertragen können.
Die Übertragungsrate entspricht
in etwa der Bandbreite von vierundzwanzig 56-Kbps-Verbindungen. T1‑Schaltkreise
können mindestens 48 Modems bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 28,8 Kbps
oder 96 Modems bei 14,4 Kbps bedienen. T1-Leitungen
werden auch für Sprachübertragung eingesetzt. Eine einfache T1-Leitung überträgt 24 Telefonverbindungen mit 24
Telefonnummern.
T3
Ein
US-amerikanischer Telefonstandard für Übertragungseinrichtungen auf DS3-Basis
mit einer Bandbreite, die 28 T1-Leitungen entspricht. Die Bitrate beträgt
44,736 Mbps.
Task-Manager
Eine Windows-Funktion, die das Starten,
Beenden oder Ausführen von Anwendungen ermöglicht. Mit
dem Task-Manager erhalten Sie einfach und schnell einen Einblick, wie die
einzelnen Prozesse die CPU- und Speicherressourcen nutzt.
TCP
Siehe Transmission Control Protocol (TCP).
TCP/IP
Siehe Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP).
TCP-Anschluss
Eine Zahl, die eine bestimmte
Internetanwendung kennzeichnet. Die
standardmäßige Anschlussnummer für den WWW-Dienst ist beispielsweise 80.
Telnet
Name des Befehlszeilenprogramms, mit dem
man sich von einem Standort des Internets an einem anderen anmelden kann. Der
Telnet-Befehl führt direkt zur Eingabeaufforderung eines anderen Hosts.
Thread
Die Basiseinheit, an die
ein Betriebssystem Prozessorzeit vergibt. Ein Thread kann jedes Codefragment einer Anwendung ausführen, einschließlich
eines Teils, der gerade von einem anderen Thread ausgeführt wird. Alle
Threads eines Prozesses teilen sich den virtuellen Adressraum sowie die globalen
Variablen und Betriebssystemressourcen des Prozesses.
Topologie
Die Anordnung von Computern, Kabeln und
anderen Komponenten in einem Netzwerk. Der Begriff Topologie wird von Netzwerkspezialisten verwendet, um den
grundlegenden Aufbau eines Netzwerks zu beschreiben.
Transaction
Manager
Ein Systemdienst, der für
die Koordinierung der Transaktionsergebnisse zuständig ist, um Unteilbarkeit zu
erzielen. Der Transaction Manager
stellt sicher, dass die Ressourcen-Manager übereinstimmend eine Entscheidung
darüber treffen, ob eine Transaktion durchgeführt oder nicht durchgeführt
werden soll.
Transaction
Server
Siehe Microsoft Transaction Server (MTS).
Transaction
Server-Objekt
Ein COM-Objekt, das in
der Laufzeitumgebung von Microsoft Transaction Server (MTS) ausgeführt wird und
den für Transaction Server definierten Programmier- und Einsatzrichtlinien
entspricht.
Transaktion
Eine Reihe
von Verarbeitungsschritten, die entweder als Ganzes ausgeführt oder gar nicht
ausgeführt werden. Trifft Letzteres zu, werden Datenbank und
Verarbeitungssystem in dem Zustand belassen, in dem sie sich vor dem Start der
Transaktion befanden.
Transaktionsverarbeitung
(Transaction Processing, TP)
Die Verarbeitung
computergestützter Geschäftstransaktionen in Echtzeit, sobald sie vom System
empfangen werden. Wird
auch als Online Transaction Processing System (OLTP) oder Transaktionsprogramm
bezeichnet.
Transmission
Control Protocol (TCP)
Das TCP/IP-Protokoll für die Steuerung
der Datenreihenfolge. Siehe
auch Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP).
Transmission
Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP)
Bei TCP/IP handelt es sich um einen
Industriestandard, der eine Sammlung von Protokollen für die Datenübertragung
in heterogenen Umgebungen enthält. TCP/IP ist außerdem ein
verbindungsorientiertes Protokoll für unternehmensweite Netzwerke und bietet
Zugang zum Internet und dessen Ressourcen. Kommunikationsstandard für alle
Computer im Internet. TCP/IP bildet ein Transportprotokoll, beinhaltet aber eine
Reihe weiterer Protokolle auf der Kommunikationssteuerungsschicht. Die meisten
Netzwerke unterstützen TCP/IP. Auf
der Senderseite steuert TCP die Aufteilung der Daten in Datensegmente. IP
setzt die Segmente in Pakete zusammen, die neben den Datensegmenten die
Absender- und Empfängeradresse enthalten, und verschickt sie an den für die
Zustellung zuständigen Router. Auf
der Empfängerseite nimmt IP die Pakete entgegen und zerlegt sie in einzelne
Datensegmente. TCP setzt die
Datensegmente in der ursprünglichen Anordnung wieder zusammen. Siehe
auch Paket.
Transportprotokolle
Transportprotokolle
dienen der Computerkommunikation. Sie sind für die zuverlässige Übertragung
zwischen den Computern verantwortlich.
Transportschicht
Die vierte Schicht
im OSI-Referenzmodell. Sie ist für die Integrität der Datenübertragung zuständig.
In dieser Schicht werden Nachrichten neu „verpackt“, damit die Effizienz bei
der Übertragung im Netzwerk gewährleistet ist. Auf der Empfängerseite werden
die Datenpakete in der Transportschicht decodiert, die ursprünglichen
Nachrichten wiederhergestellt und eine Empfangsbestätigung gesendet. Siehe auch OSI-Referenzmodell.
Übersichtszusammenführung
Eine Form von Index
Server-Zusammenführung. Bei einer Übersichtszusammenführung
werden mehrere Wortlisten und Übersichtsindizes in einem einzigen Übersichtsindex
zusammengeführt. Index Server führt eine Übersichtszusammenführung durch, damit der von
Wortlisten beanspruchte Arbeitsspeicher freigegeben und die gefilterten Daten
permanent gemacht werden. Siehe
auch Übersichtszusammenführung, Microsoft
Index Server
Überwachung
Das Verfolgen von
Benutzeraktivitäten durch die Aufzeichnung ausgewählter Ereignisarten im
Sicherheitsprotokoll eines Servers oder einer Arbeitsstation.
UDP
Siehe User Datagram Protocol (UDP).
Umleitung
Automatische
Umleitung eines Browsers auf eine andere Datei oder ein anderes Verzeichnis als
das in der ursprünglichen Anfrage angegebene.
UNC
Siehe Uniform Naming Convention (UNC).
Uniform
Naming Convention (UNC)
Die Benennungskonvention
für physische Verzeichnisse und Ressourcen in einem Netzwerk. Die
Syntax lautet \\Servername\Freigabename, wobei Servername für den Namen des Servers steht und Freigabename den Namen der freigegebenen Ressource darstellt.
Uniform
Resource Locator (URL)
Eine Namenskonvention,
die den Standort eines Computers, eines Verzeichnisses oder einer Datei im
Internet eindeutig kennzeichnet. Darüber
hinaus gibt der URL das geeignete Internet-Protokoll an, wie z. B. HTTP
oder FTP. Jede Internetressource verfügt
über eine URL-Adresse.
Unzustellbarkeitsbericht
(NDR)
Wird während des
SMTP-Mailzustellungsvorgangs erstellt, wenn ein Empfänger nicht bestätigt
werden kann. Ein Unzustellbarkeitsbericht (NDR) wird für diesen Empfänger
erstellt und optional an den Siteadministrator gesendet. Siehe
auch Simple Mail Transfer Protocol
(SMTP).
Upload
(Heraufladen)
Das Übertragen einer
Dateikopie von einem lokalen Computer auf einen Remotecomputer über Modem oder
im Netzwerk. Bei einer
Kommunikationsverbindung über Modem erhält der Remotecomputer in der Regel
Anweisungen, sich für den Empfang der Datei bereitzuhalten und auf den Beginn
der Übertragung zu warten.
URL
Siehe Uniform Resource Locator (URL).
URL-Verzeichnis
Siehe Virtuelles Verzeichnis.
URL-Zuordnung
Ein Begriff, der
manchmal für die Verknüpfung einer URL-Adresse mit einem physischen
Verzeichnis gebraucht wird. Siehe
auch Virtuelles Verzeichnis.
Usage
Import
Die Funktion von Site
Server Express, über die Protokolldateien zur späteren Berichterstellung in
eine Datenbank importiert werden.
Usenet
Die
beliebteste Newsgrouphierarchie im Internet.
User
Datagram Protocol (UDP)
Ein Protokoll, das in IP-Netzwerken
verwendet wird und einen verbindungslosen Datagrammdienst bietet. UDP
garantiert nicht die Übermittlung oder ordnungsgemäße Sequenzierung der übertragenen
Pakete.
Uudecode/Uuencode
Eine Methode zur Decodierung und
Konvertierung von Dateien in eine Serie aus 7-Bit-ASCII-Zeichen. Wird
im Allgemeinen als Protokoll zur Übertragung von Dateien über das Internet
verwendet.
VBScript
Siehe Microsoft Visual Basic Scripting Edition (VBScript).
Verbindungsloses
Protokoll
Bei verbindungslosen Protokollen gibt es
im Gegensatz zu verbindungsorientierten Protokollen keine Gewährleistung, dass
Pakete übertragen wurden. Sie haben gegenüber den verbindungsorientierten
Protokollen den Vorteil, dass sie Daten sehr schnell transportieren können. Da
einige Pakete verloren gehen können, sollte die Kommunikation mit
verbindungslosen Protokollen nur bei Anwendungen erfolgen, die keine zuverlässigen
Kommunikationsverbindungen benötigen.
Verbindungsorientiertes
Protokoll
Verbindungsorientierte Protokolle gewährleisten,
dass Pakete übertragen wurden, indem sie eine Bestätigung vom empfangenden
Host erhalten. Geht die Bestätigung
nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums ein, wird das Paket erneut übertragen.
Verfallskopfzeile
Ein
Verfallsdatum oder ‑zeitpunkt für eine vom Server übertragene Datei; die
Verfallsinformation wird von Proxyservern und Browsercaches genutzt.
Vermittlungsschicht
Die dritte
Schicht im OSI-Referenzmodell.
Sie ist für die Adressierung der Nachrichten und die Übersetzung der logischen
Adressen und Namen in ihr physisches Gegenstück zuständig. In dieser Schicht
wird auch der Übertragungsweg vom Quell- zum Zielcomputer festgelegt. In der
Vermittlungsschicht wird in Abhängigkeit von den Netzwerkbedingungen, der
Priorität des Dienstes und anderen Faktoren festgelegt, welchen Übertragungsweg
die Daten nehmen. Die Vermittlungsschicht übernimmt außerdem
Verwaltungsfunktionen bei Problemen mit dem Datenverkehr im Netzwerk, wie die
Vermittlung, das Routing und die Steuerung bei Datenkollisionen. Siehe
auch OSI-Referenzmodell.
Verschlüsselung
Der Vorgang,
Informationen nichtdechiffrierbar umzuformen, um sie vor unberechtigtem Einsehen
oder Verwendung durch Unbefugte (speziell bei der Netzwerkübertragung oder zur
Speicherung auf einem transportierbaren magnetischen Medium) zu schützen.
Zum Entschlüsseln der Informationen ist ein
Schlüssel erforderlich. Siehe
auch CCEP (Commercial COMSEC Endorsement Program),
Data Encryption Standard (DES, Datenverschlüsselungsstandard).
Verwendungsdaten
Informationen, die dem
Administrator über die Art und Weise Auskunft geben, wie andere Personen eine
Site verwenden oder darauf zugreifen. Aus der Analyse dieser Daten lassen sich Rückschlüsse auf die beliebtesten
(oder unbeliebtesten) Bereiche ziehen und die am häufigsten genutzten
„Navigationspfade“ nachvollziehen. Siehe
auch Zugriffsliste.
Verzeichnisanzeige
Ein Merkmal,
das automatisch eine Standardwebseite der verfügbaren Verzeichnisse und Dateien
an Browser zurückgibt, die eine URL-Adresse ohne Angabe einer Datei übermitteln.
Siehe
auch Standarddokument.
Verzeichnisdienst
Middleware,
die die korrekte und vollständige Netzwerkadresse aus einem Namensfragment oder
einer in ein Dialogfeld eingegebenen Adresse ermittelt.
Verzeichnisstruktur
Ein Konzept, das zur
Beschreibung der Verzeichnisstruktur eines Dateiverzeichnisses oder einer
Website herangezogen wird.
Virtual
Machine
Der
Mechanismus, den die Java-Sprache zur Ausführung von Java-Bytecode auf einem
physischen Computer verwendet. Die Virtual Machine (Virtuelle Maschine, VM) konvertiert den Bytecode in für
den Zielcomputer verständliche Anweisungen.
Virtual
Reality Modeling Language (VRML)
Eine
Makrosprache zum Erstellen dreidimensionaler HTML-Anwendungen.
Virtueller
Server
Ein
einzelner Computer, auf dem sich mehrere Websites befinden, sieht für einen
Browser wie mehrere Server aus. Mehrere
Websites auf einem Computer werden manchmal als virtuelle Server bezeichnet.
Andere Bezeichnungen sind Webs,
Websites und Mehrfachidentitäten.
Virtuelles
Dokument
Ein Begriff,
der manchmal auf ein Dokument angewendet wird, das als Reaktion auf eine
Information des Benutzers automatisch erstellt und auch als dynamisches Dokument
bezeichnet wird. Ein virtuelles Dokument wird nur als Reaktion auf eine Browseranforderung
erstellt und wird nicht permanent in einem physischen Verzeichnis gespeichert.
Eine ASP-Seite ist ein Beispiel für
ein virtuelles Dokument.
Virtuelles
Remoteverzeichnis
Ein virtuelles Verzeichnis für Ordner,
die auf Datenträgern in anderen Computern innerhalb der Domäne des Internet
Information Server-Computers gespeichert sind. Siehe auch
Lokales virtuelles Verzeichnis, Virtuelles Verzeichnis.
Virtuelles
Verzeichnis
Ein Verzeichnis, das sich nicht physisch
im Internet Information Server-Basisordner befindet, sondern den Benutzern, die
eine Site aufrufen, lediglich entsprechend dargestellt wird. Siehe
auch Lokales virtuelles
Verzeichnis, Virtuelles Remoteverzeichnis, URL-Zuordnung.
Vollständiger
Domänenname
Ein Hostname, der den
vollständigen Namen bis zum Stamm der Internet-DNS-Struktur (Domain Name
System) enthält. Wird
auch als vollständiger Hostname (Fully Qualified Host-Name, FQHN) bezeichnet.
Siehe
auch Domäne, Internet.
Vordefinierte
Gruppen
Die mit Windows NT und Windows NT
Server standardmäßig vorhandenen Gruppen. Vordefinierte Gruppen besitzen eine
nützliche Zusammenstellung von Rechten und verfügbaren Eigenschaften.
In der Regel sind an
eine vordefinierte Gruppe die Zugriffsmöglichkeiten geknüpft, die ein
bestimmter Benutzer benötigt. Wenn
ein Domänenbenutzerkonto z. B. zur vordefinierten Gruppe
„Administratoren“ gehört, hat ein Benutzer, der sich über dieses Konto
anmeldet, Zugriff auf Verwaltungsfunktionen für die Domäne und die darin
befindlichen Server.
VRML
Siehe Virtual Reality Modeling Language (VRML).
W3C
World Wide
Web Consortium, das 1994 gegründet wurde, um allgemein gültige Standards für
das World Wide Web zu entwickeln. Das W3C ist ein internationales Konsortium aus kommerziellen Organisationen
und Bildungsinstitutionen, das gemeinschaftliche durch das Massachusetts
Institute of Technology Laboratory for Computer Science (MIT/LCS) in
Nordamerika, das Institut National de Recherche en Informatique et en
Automatique (INRIA) in Europa und den Keio University Shonan Fujisawa Campus in
Asien vertreten wird. Ursprünglich
wurde das W3C in Zusammenarbeit mit CERN eingerichtet, wo die Ursprünge des Web
liegen, mit Unterstützung durch DARPA und die Europäische Kommission.
WAIS
Siehe Wide Area Information Server (WAIS).
Webanwendung
Ein
Softwareprogramm, das HTTP als Kommunikationsprotokoll verwendet und Benutzern
webbasierte Informationen im HTML-Format zur Verfügung stellt.
Webseite
Ein World
Wide Web-Dokument. Webseiten
können Inhalte fast jeglicher Art enthalten, z. B. Nachrichten, Bilder,
Audiodaten und Videos.
Webserver
Allgemein
ausgedrückt ein Computer, auf dem Serverprogramme installiert sind, die
Internetprotokolle wie HTTP und FTP verwenden, um Clientanforderungen in einem
TCP/IP-Netzwerk zu bedienen.
Webzuordnung
Eine Microsoft Site
Server Express-Funktion, die Sitevisualisierung, Siteanalyse, Linkverwaltung und
Berichtsfunktionen zur Verwaltung von Websites ermöglicht. Eine
Komponente des Content Analyzer-Tools.
Wide
Area Information Server (WAIS)
Ein Such- und
Abrufsystem für Informationen aus Datenbanken im Internet.
Wide
Area Network (WAN)
Ein Computernetzwerk,
das weitreichende Telekommunikationsverbindungen verwendet, um die
Netzwerkcomputer über große Entfernungen zu verbinden.
Windows
Internet Name Service- (WINS-) Server
WINS-Server stellen eine
Datenbank für die Zuordnung von Computernamen zu IP-Adressen zur Verfügung, so
dass keine Broadcasts mehr zur Auflösung der Namen erforderlich sind. Da
die WINS-Datenbank dynamisch aktualisiert wird, ist sie immer aktuell. Eine
LMHOSTS-Datei wird also nicht mehr benötigt. Bei WINS handelt es sich um einen erweiterten NetBIOS Name Server von
Microsoft. Siehe auch Domain Name System
(DNS).
Windows NT-Dateisystem
(NTFS)
Ein erweitertes Dateisystem für Windows NT,
das Benutzern das Einstellen von Zugriffsberechtigungen für Dateien und
Verzeichnisse ermöglicht. Siehe
auch Zugriffsberechtigungen, FAT-Dateisystem (Dateizuordnungstabelle).
Windows NT-Herausforderung/Rückmeldung
Eine Authentifizierungsmethode, bei der
ein Server Herausforderungs-/Rückmeldungsalgorithmen und die Windows NT-Sicherheit
zur Steuerung des Zugriffs auf Ressourcen verwendet. Siehe auch
Zugriffsberechtigungen.
Windows
Scripting Host (WSH)
Bei WSH (Windows Scripting Host) handelt
es sich um ein sprachunabhängiges Skripttool, das Skripts direkt auf
Clientcomputern unter 32-Bit-Windows ausführt. Microsoft bietet sowohl
VBScript- als auch JScript-Skript-Engines mit dem Windows Scripting Host an. Administratoren
können mit Hilfe von WSH viele Internet Information Server-Routinen
automatisieren.
World
Wide Web (WWW)
Das Web oder noch kürzer
WWW ist der Multimediadienst des Internets mit einer ausgefeilten
Verweistechnologie aus Hyptertextdokumenten, die in HTML geschrieben wurden.
Internet Information Server unterstützt den WWW-Dienst. Siehe
auch Hypertext Markup Language
(HTML).
XML
Siehe eXtensible Markup Language (XML).
Zeitbegrenzung
Eine Einstellung, die
eine unbeantwortete Clientanforderung automatisch nach einem bestimmten Zeitraum
abbricht.
Zertifikat
Eine verschlüsselte
digitale Datei mit Informationen über den Benutzer oder den Server, die zur
Identifizierung und zur Einrichtung einer sicheren Verbindung verwendet wird.
Ein für Benutzer ausgestelltes Zertifikat wird als Client-, ein für
Serveradministratoren ausgestelltes Zertifkat als Serverzertifikat bezeichnet.
Clientzertifikate können
detaillierte Informationen zur Identifizierung des Benutzers und der
Organisation enthalten, die das Zertifikat ausgestellt hat. Siehe
auch Schlüsselpaar.
Zertifizierungsinstanz
(ZI)
Eine Instanz, die
Zertifikate vergibt, verwaltet und zurückzieht.
ZI
Siehe Zertifizierungsinstanz (ZI).
Zugriffsberechtigungen
Bei der Freigabe von Ressourcen auf
einem Microsoft Windows NT Server kann der Zugriff auf die Ressourcen durch
Berechtigungen gesteuert werden. Die Berechtigungen legen die Art und Weise
fest, wie auf eine Ressource zugegriffen werden kann. Die folgenden
Berechtigungen sind definiert:
Kein Zugriff – verhindert jeglichen
Zugriff auf ein freigegebenes Verzeichnis, dessen Unterverzeichnisse sowie die
enthaltenen Dateien.
Lesen – erlaubt das Anzeigen von
Datei- und Verzeichnisnamen, das Wechseln in Unterverzeichnisse, das Anzeigen
von Dateiinhalten und das Ausführen von Programmen.
Ändern – erlaubt das Anzeigen von
Datei- und Verzeichnisnamen, das Wechseln in Unterverzeichnisse, das Anzeigen
von Dateiinhalten, das Ausführen von Programmen, das Hinzufügen von Dateien
und Unterverzeichnissen, das Ändern von Dateiinhalten, sowie das Löschen von
Dateien und Unterverzeichnissen.
Vollzugriff – beinhaltet die gleichen
Berechtigungen wie „Ändern“. Zusätzlich können Zugriffsberechtigungen verändert
werden, die sich auf Dateien und Verzeichnisse im Windows NT-Dateisystem
[NTFS] beziehen.
Zugriffskontrollliste
(ACL)
Der Teil einer Sicherheitsbeschreibung,
in dem die Schutzmaßnahmen für eine Datei oder ein Verzeichnis aufgelistet
werden. Der Besitzer einer Datei oder
eines Verzeichnisses verfügt über deren bzw. dessen benutzerbestimmbare
Zugriffssteuerung und kann die zugehörige ACL so ändern, dass anderen
Benutzern der Zugriff entweder ermöglicht oder verweigert wird.
Zugriffsliste
Anzahl der Zugriffe auf
eine Ressource einer Website. Siehe
auch Verwendungsdaten.
Zyklische
Redundanzprüfung (CRC, Cyclic Redundancy Check)
Die zyklische Redundanzprüfung
berechnet aus den in einem Paket enthaltenen Daten eine Zahl, die ebenfalls übertragen
wird. Sobald das Paket den Empfänger erreicht hat, wird die Berechnung erneut
durchgeführt. Stimmen die beiden berechneten Zahlen miteinander überein,
wurden die Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit während der Übertragung nicht
verändert. Stimmen die Zahlen nicht überein, liegt höchstwahrscheinlich eine
fehlerhafte Übertragung vor. In diesem Falle fordert die zyklische Redundanzprüfung
den Quellcomputer auf, die Daten erneut zu übertragen.
Zyklus
Bei der
Protokollierung das Schließen einer vorhandenen und das Öffnen einer neuen
Protokolldatei.