EDV-Service Ralf Ziegenbein
Einrichtung und Betreuung von Netzwerksystemen
Verkauf von Hard- und Software

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Kleines Netzwerkglossar R-Z

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RAID

Siehe Redundant Array of Inexpensive Disks (RAID).

Random Access Memory (RAM)

Speicher auf Halbleiterbasis, in den vom Mikroprozessor und anderen Hardwarekomponenten geschrieben bzw. aus dem gelesen werden kann. Der Speicherplatz kann in beliebiger Reihenfolge belegt werden. RAM bezeichnet eine Art „flüchtigen“ Speicher, für den sowohl Schreib- als auch Lesezugriff besteht.

RAS

Siehe Remote Access Service (RAS).

Rebar

Eine von drei Menüleisten der Microsoft Management-Konsole, die zur Steuerung von Funktionen einzelner Dienste (z. B. Systemmonitor) verwendet wird. Siehe auch Microsoft Management-Konsole (MMC).

Rechte

Berechtigen einen Benutzer, bestimmte Aktivitäten im System durchzuführen. Rechte beziehen sich auf das System als Ganzes und unterscheiden sich von Berechtigungen, die sich nur auf ein bestimmtes Objekt beziehen. Ein Beispiel ist das Recht zur Datensicherung des Gesamtsystems einschließlich der Dateien, für die keine Zugriffsberechtigung besteht. Siehe auch Zugriffsberechtigungen.

Redirector

Netzwerksoftware, die E/A-Anforderungen für Remotedateien, benannte Pipes oder Mailslots empfängt und diese zu einem Netzwerkdienst auf einem anderen Computer umleitet.

Redundant Array of Inexpensive Disks (RAID)

Die Standardisierung von Optionen zur Verbesserung der Fehlertoleranz. Die fünf definierten Stufen bieten unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich Leistung, Zuverlässigkeit und Kostenaspekten. Windows NT umfasst drei RAID-Ebenen: Ebene 0, Ebene 1 und Ebene 5.

Registrierung

Bei der Windows NT-Registrierung handelt es sich um eine Datenbank, in der sich die Konfigurationsinformationen eines Computers befinden. Sie ist hierarchisch aufgebaut und besteht aus Teilbäumen sowie deren Strukturen, Schlüsseln und Werteinträgen.

Remote Access Service (RAS)

Ein Dienst, der Telearbeitern, Mitarbeitern im Außendienst und Systemadministratoren, die Server überwachen und verwalten, die Möglichkeit zur Teilnahme am Netzwerkbetrieb bietet.

Remote Procedure Call (RPC)

Ein weit verbreiteter, durch die Open Software Foundation (OSF) definierter Standard für verteilte Datenverarbeitung. Mittels RPC kann ein Prozess Funktionen aufrufen, die Teil eines anderen Prozesses sind. Der andere Prozess kann sich auf demselben oder einem anderen Computer im Netzwerk befinden.

Remoteverwaltung

Die Verwaltung eines Computers, die an einem anderen Computer im Netzwerk durchgeführt wird.

Replikation

Kopieren des Inhalts und/oder der Metabasis von einem Serverknoten zu einem anderen.  Der Kopiervorgang erfolgt entweder manuell oder automatisch durch geeignete Replikationsprogramme. Replikation ist bei Clustern eine notwendige Funktion zur Sicherstellung der Fehlertoleranz.

Report Writer

Eine Funktion von Microsoft Site Server Express, die Analyseberichte über die Aktivität von Websites erstellt. Siehe auch Microsoft Site Server Express.

Request for Comments (RFC)

Eine 1969 begonnene Dokumentationsreihe, in der die Internetprotokolle und entsprechende Experimente beschrieben sind. Nur wenige der RFC-Dokumente beziehen sich auf Internetstandards, aber alle Internetstandards sind in den RFC-Dokumenten erfasst. Die RFC-Reihe unterscheidet sich von den formal abgesegneten und standardisierten Protokollen, die von Normungsgremien wie ANSI herausgegeben werden, da die vorgeschlagenen Protokolle von der aus Forschern und Entwicklern bestehenden Internetgemeinde in Eigenregie herausgegeben werden.

Resource Dispenser

Ein Dienst, der die Synchronisierung und Verwaltung flüchtiger Ressourcen innerhalb eines Prozesses regelt und so für die einfache und effiziente Freigabe von MTS-Objekten (Microsoft Transaction Server) sorgt. Beispielsweise verwaltet der ODBC-Resource Dispenser Pools von Datenbankverbindungen. Siehe auch Open Database Connectivity (ODBC).

Reverse DNS-Lookup

Ermitteln der IP-Adresse aus einem Domänennamen.

RFC

Siehe Request for Comments (RFC).

Richtlinien

Vom Systemadministrator eingesetzte Steuerungsmechanismen zur Kontenverwaltung, die u. a. die Gültigkeitsdauer von Kennwörtern und die erlaubte Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche festlegen, bevor ein Konto gesperrt wird. Richtlinien dienen dem Schutz vor zufälliger oder bewusster Kennwortausspähung.

Router

Router kommen in der Vermittlungsschicht des OSI-Modells beim Verbinden von Netzwerken zum Einsatz. Das bedeutet, sie können Pakete über mehrere Netzwerke vermitteln. Dies erfolgt durch den Austausch protokollspezifischer Informationen zwischen getrennten Netzwerken. Über Router können die geeignetsten Übertragungswege zum Senden von Daten ermittelt und der Broadcast-Verkehr zu einem lokalen Segment gefiltert werden.

RPC

Siehe Remote Procedure Call (RPC).

RSA

Ein Public Key-Verschlüsselungsverfahren für Internetsicherheit. Das Akronym leitet sich von den Nachnamen der drei Entwickler Rivest, Shamir und Adleman ab.

Schlüssel

In der Windows NT-Registrierung ein Ordner, der im linken Abschnitt des Fensters des Registrierungseditors angezeigt wird. Ein Schlüssel kann Teilschlüssel und Werte enthalten. Beispiel: Beispielsweise ist Environment ein Schlüssel von HKEY_CURRENT_USER.

Schlüssel-Manager

Eine Funktion von Microsoft Certificate Server, die Anforderungsdateien für Zertifikatsschlüsselpaare zur Vorlage bei einer Zertifizierungsinstanz (ZI) generiert. Siehe auch Zertifikat, Zertifizierungsinstanz (ZI), Schlüsselpaar.

Schlüsselpaar

Eine Kombination aus privatem und öffentlichem Schlüssel, mit der sich die Herkunft der über ein Netzwerk übermittelten Daten verifizieren lässt. Siehe auch Clientzertifikat, Digitale Signatur, Sitzungsschlüssel.

Schlüsselwort

Ein signifikanter Begriff, der zur Indizierung verwendet wird. In der Programmierung ein für Befehle oder andere Programmanweisungen reserviertes Wort. Siehe auch Füllwort.

Schlüsselwortindex

Eine Datei mit signifikanten Begriffen, die in Dokumenten verwendet werden; wird für Suchvorgänge nach Schlüsselwörtern eingesetzt.

Schnelle Suche

Eine Komponente der Content Analyzer-Funktion von Site Server Express. Umfasst vordefinierte Suchläufe zur Analyse von Fehlern oder möglichen Schwächen einer Website. Siehe auch Microsoft Site Server Express.

SDK

Siehe Software Development Kit (SDK).

Secure Sockets Layer (SSL)

Ein Protokoll, das durch Datenver- und ‑entschlüsselung einen gesicherten Datenaustausch bietet. SSL verwendet für bestimmte TCP-IP-Ports das Public Key-Verschlüsselungsverfahren RSA. SSL ist ein Alternativverfahren zu Secure-HTTP (S-HTTP), das zur Verschlüsselung bestimmter WWW-Dokumente und nicht zur Verschlüsselung der gesamten Sitzung dient. SSL stellt einen allgemein verwendbaren Verschlüsselungsstandard dar, der auch für Webanwendungen, die eine sichere Verbindung erfordern, wie z. B. E-Commerce-Anwendungen, oder zur Zugriffskontrolle auf webbasierte Abonnementdienste genutzt werden kann.

Server

Ein Begriff, der in verschiedenen Zusammenhängen verwendet wird: ein Computer in einem Netzwerk, der Dateien an andere Computer überträgt oder Anwendungen für andere Computer ausführt; die Software auf dem Server, die für die Durchführung dieser Aufgaben zuständig ist; in der objektorientierten Programmierung ein Codefragment, das Informationen mit einem anderen Codefragment auf Anfrage austauscht. Siehe auch Client.

Serverbasiertes Netzwerk

Ein Netzwerk, in dem Sicherheitsmaßnahmen und die meisten anderen Netzwerkfunktionen durch dedizierte Server bereitgestellt werden. Serverbasierte Netzwerke haben sich bei Netzwerken mit mehr als 10 Benutzern als Standard etabliert. Siehe auch Peer-to-Peer-Netzwerk.

Servercluster

Eine Gruppe unabhängiger Server, die sowohl physisch als auch softwareseitig als Netzwerksystem zusammenwirken, um Clusterfunktionen wie Fehlertoleranz oder Lastenausgleich zur Verfügung zu stellen Siehe auch Lastenausgleich.

Serverprotokoll

Eine Komponente der Microsoft Certificate Server-Datenbank, in der Informationen zu den Zertifikaten enthalten sind. Dadurch können Administratoren die Serveraktivität erfassen und überwachen.

Serverprozess

Ein Prozess, der MTS-Komponenten (Microsoft Transaction Server) enthält. Eine MTS-Komponente kann entweder auf dem Client (lokal) oder einem anderen Computer (Remote) in einen Stellvertreterserverprozess geladen werden. Er kann auch in einen Clientanwendungsprozess geladen werden (Prozessintern).

Server-Side Include

Eine Datei oder ein anderes Objekt, das in eine vom Webserver übertragene Seite integriert wird; eine Fußzeile ist ein Beispiel für ein einfaches Server-Side Include.

Serverwarteschlange

Eine Komponente der Microsoft Certificate Server-Datenbank, in der Statusinformationen zu den Zertifizierungsanforderungen im Verlauf der Verarbeitung durch den Server verwaltet werden.

Serverzertifikate

Eindeutige digitale Identifikationen, die die Basis der SSL-Sicherheitsmechanismen (Secure Sockets Layer) eines Webservers bilden. Serverzertifikate werden von einer vertrauenswürdigen, dritten Organisation ausgestellt und ermöglichen es Benutzern, die Authentizität einer Website festzustellen. Das Serverzertifikat enthält detaillierte Informationen über die Organisation, die für den Serverinhalt verantwortlich ist, die Organisation, die das Zertifikat ausgestellt hat sowie eine eindeutige ID-Datei, die als öffentlicher Schüssel bezeichnet wird. Serverzertifikate garantieren Benutzern, dass der Inhalt eines Webservers authentisch ist und eine gesicherte HTTP-Verbindung eingerichtet werden kann.

SGML

Siehe Standard Generalized Markup Language (SGML).

Sicherheit auf Benutzerebene

Siehe Zugriffsberechtigungen.

Sicherheit auf Freigabeebene

Siehe kennwortgeschützte Freigabe.

Sicherheitsdienst

Beim Sicherheitsdienst handelt es sich in der Regel um einen Server im Netzwerk, z. B. einen Computer unter Windows NT Server, der die Verwendung von Netzwerkressourcen verwaltet. Für die Gewährleistung der Sicherheit auf Benutzerebene (Zugriffsberechtigungen) ist ein Sicherheitsdienst erforderlich.

Sicherungs-Domänen-Controller (BDC)

Im Zusammenhang mit Windows NT Server-Domänen die Bezeichnung für einen Computer mit einer Kopie der Sicherheitsrichtlinien und der Domänendatenbank, der die Echtheit von Netzwerkanmeldungen bestätigen kann. Der SDC bietet eine Sicherheitsfunktion, wenn der primäre Domänen-Controller nicht verfügbar ist. Eine Domäne benötigt nicht unbedingt einen SDC; sein Einsatz ist jedoch empfehlenswert. Siehe auch Domäne, Domänen-Controller, Primärer Domänen-Controller (PDC).

Sicherungsschicht

Die zweite Schicht im OSI-Referenzmodell. In dieser Schicht werden Bits aus der Bitübertragungsschicht zu Datenrahmen (Paketen) zusammengefasst. Außerdem ist die Sicherungsschicht für die Fehlerüberprüfung zuständig, indem sichergestellt wird, dass die empfangenen Datenbits den gesendeten entsprechen. Siehe auch OSI-Referenzmodell.

Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

Ein in STD 10, RFC 821 definiertes Protokoll, das zur Übertragung von E‑Mails im Internet dient. Microsoft SMTP Service ist als E-Mail-Programm für ausgehende Nachrichten für mailfähige Anwendungen im Windows NT 4.0 Option Pack enthalten.

Simple Network Management Protocol (SNMP)

Ein TCP/IP-Protokoll zur Überwachung von Netzwerken. SNMP verwendet ein Anfrage- und Antwortverfahren. Kurze Dienstprogramme, so genannte Agenten, überwachen bei SNMP den Netzwerkverkehr und das Verhalten von wichtigen Netzwerkkomponenten. Die erhaltenen statistischen Informationen werden in der Management Information Base (MIB) abgelegt. Ein spezielles Verwaltungsprogramm, das auf einer eigenen Konsole ausgeführt wird, fragt die Agenten in regelmäßigen Abständen ab und lädt die Informationen in deren MIB. Wenn beliebige Daten den vom Verwalter festgelegten Bereich über- oder unterschreiten, reagiert das Verwaltungsprogramm darauf über eine entsprechende Anzeige auf dem Monitor. Die Fehlerquelle kann dann auf einfache Weise lokalisiert werden. Bei Bedarf kann das Wartungspersonal über die automatische Wahl einer Funkrufnummer angerufen werden. Siehe auch Management Information Base (MIB).

Site Server Express

Siehe Microsoft Site Server Express.

Sitename

Siehe Hostname.

Site-Zusammenfassungsberichte

Von Site Server Express entwickelte Berichte mit Informationen über die Website. Siehe auch Microsoft Site Server Express.

Sitzung

Eine Verbindung zwischen Stationen in einem Netzwerk.

Sitzungsschlüssel

Ein digitaler Schlüssel, der vom Client erstellt, verschlüsselt und an den Server weitergegeben wird. Siehe auch Zertifikat, digitale Signatur, Schlüsselpaar.

Skalierbarkeit

Bezeichnet die Möglichkeit, dieselbe Programmumgebung auf vielen verschiedenen Computersystemen und Hardwarekonfigurationen einzusetzen. Häufig auf die Erweiterungsfähigkeit großer Systeme bezogen, wobei größere Organisationen weitaus öfter mit der Anforderung konfrontiert sind, dieselben Programme sowohl kleinen als auch größeren Benutzergruppen mit der angemessenen Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.

Skript

Ein Programmtyp, der aus einer Reihe von Anweisungen für eine Anwendung oder ein Dienstprogramm besteht. Ein Skript kann in eine Webseite eingebettet werden. Siehe auch ActiveX, Common Gateway Interface (CGI).

Skript-Engine

Ein Programm, das ein Skript interpretiert und ausführt. Siehe auch Skript.

SLIP

Siehe Serial Line Internet Protocol (SLIP).

SLIP (Serial Line Internet Protocol)

Ein älterer Industriestandard, der Remotezugriff für Internetverbindungen zulässt. Wird heutzutage im Allgemeinen durch das gängigere Point-to-Point-Protokoll ersetzt. Siehe auch Point-to-Point Protocol (PPP).

Snapin

Programme der Microsoft Management Console (MMC) zur Verwaltung von Serveranwendungen. Bei Internet Information Server (IIS) 4.0 sind Internet Service Manager und Microsoft Transaction Server (MTS) Explorer als Snapins implementiert. Wenn der Administrator den Internet Service Manager startet, lädt eine MMC-Konsole das Internet Services Manager Snapin. Administratoren können IIS-Anwendungen und MTS-Pakete auf einer einzigen Konsole verwalten.

SNMP

Siehe Simple Network Management Protocol (SNMP).

Socket

Ein Softwareobjekt, das von einem Client zur Herstellung der Verbindung zu einem Server verwendet wird; zu den Basiskomponenten zählen die Portnummer und die Netzwerkadresse des lokalen Hosts.

Software Development Kit (SDK)

Eine Reihe von Dokumenten, Beispielen und Tutorials, die Programmierer bei der Erstellung neuer Anwendungen unterstützen.

Spider

Ein schnelles, automatisiertes Programm, z. B. eine Suchmaschine, ein Indexprogramm oder Katalogisierungsprogramme, die Webseiten in kürzester Zeit durchsuchen. Wenn Microsoft Content Analyzer automatisch eine Website durchsucht, arbeitet er als Spider. Andere, häufig verwendete Begriffe für Spider sind „Crawler“ und „Robot“.

Spiegelsatz

Eine redundante bzw. Shadow-Kopie von Daten. Spiegelsätze stellen eine identische Kopie von einer ausgewählten Platte dar, wobei alle auf der Ausgangsplatte gespeicherten Daten auch auf die Spiegelplatte bzw. Shadow-Platte geschrieben werden. Dies ermöglicht dem Benutzer im Falle einer defekten Platte den sofortigen Zugriff auf eine andere Platte mit einer exakten Kopie von den Daten der Ausgangsplatte. Spiegelsätze sind fehlertolerant. Siehe auch Fehlertoleranz.

SPX

Siehe Internetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange (IPX/SPX).

SQL

Siehe Structured Query Language (SQL).

SQL-Protokollierung

Aufzeichnen eines Protokolls in einer Microsoft SQL Server-Datenbank anstelle einer Textdatei. Siehe auch Protokollierung.

SSL

Siehe Secure Sockets Layer (SSL).

Standard Generalized Markup Language (SGML)

Ein ISO-Standard (ISO 8879.1986), der eine formale Syntax für die Definition von generalisierten Auszeichnungssprachen bereitstellt. Gilt als internationaler Standard für die Definition von geräte- und systemunabhängigen Verfahren zum Darstellen von Texten in elektronischer Form. SGML ist eine Metasprache, d. h. ein Verfahren zur formalen Beschreibung einer Sprache, in diesem Fall einer Auszeichnungssprache. Siehe auch eXtensible Markup Language (XML), Hypertext Markup Language (HTML), International Standards Organization (ISO).

Standardauthentifizierung

Ein Protokoll zur Authentifizierung, das von den meisten Browsern, einschließlich dem Internet Explorer, unterstützt wird. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Authentifizierung, bei dem Benutzernamen- und Kennwortdaten kodiert übertragen werden. Die Standardauthentifizierung wird gelegentlich als „unverschlüsselte“ Authentifizierung bezeichnet, da die Base-64-Kodierung mit einem frei erhältlichen Dekodierprogramm problemlos zu entschlüsseln ist. Zu beachten ist der Unterschied zwischen Codierung und Verschlüsselung. Siehe auch Echtheitsbestätigung durch Herausforderung/Rückmeldung, Verschlüsselung.

Standarddokument

Die Datei, die ein Webserver zurückgibt, wenn er eine URL-Adresse empfängt, die keinen Dateinamen enthält. Bei diesem Dokument handelt es sich entweder um eine angepasste Datei, die vom Administrator in diesem Verzeichnis angelegt wird, oder um eine vom Server automatisch erzeugte Datei.

Standardgateway

Bei TCP/IP das Gerät im lokalen Netzwerk, das die Netzwerk-IDs der anderen Netzwerke im Internet kennt. So kann das Gateway Pakete an andere Gateways weiterleiten, bis diese schließlich bei einem Gateway ankommen, das mit dem angegebenen Ziel verbunden ist.

Standardmäßige NNTP-Sicherheitserweiterung (AUTHINFO)

Eine von drei Sicherheitsoptionen für Schutzinformationen zum Microsoft NNTP-Dienst. Die Standard-NNTP-Sicherheitserweiterung (AUTHINFO) erfordert, dass Benutzer einen Benutzernamen und ein Kennwort angeben, die unverschlüsselt über das Netzwerk gesendet werden. Die beiden anderen Sicherheitsoptionen sind anonymer Zugriff und Windows NT-Herausforderung/Rückmeldung.

Statische Seite

Eine HTML-Seite, die vor der Abfrage bereitgestellt und auf Anforderung an den Client übertragen wird. Diese Seite führt keine spezifischen Aktionen aus, wenn sie angefordert wird. Siehe auch Interaktive Anwendung.

Statusarmes Objekt

Ein Objekt, das den Zustand, den es aus der Ausführung eines oder mehrerer Clientaufrufe erhalten hat, nicht beibehält.

Statusbetontes Objekt

Ein Objekt, das den Zustand beibehält, den es aus der Ausführung eines oder mehrerer Clientaufrufe erhalten hat.

Stripe Set

Bezieht sich auf das Speichern von Daten über identische Partitionen auf verschiedenen Laufwerken. Ein Stripe Set bietet im Gegensatz zu Stripe Sets mit Parität keine Fehlertoleranz. Ein Stripe Set kombiniert mehrere unformatierte, freie Bereiche einer Festplatte in ein einziges, großes logisches Laufwerk. Unter Windows NT werden die Daten in 64 KB großen Blöcken gleichmäßig in einer Reihe über alle physischen Platten geschrieben. Siehe auch Fehlertoleranz, Partition, Stripe Sets mit Parität.

Stripe Sets mit Parität

Eine Methode des Datenschutzes, bei der Daten in großen Blöcken über alle Festplatten in einem Array verteilt werden. Datenredundanz wird durch die Paritätsinformationen bereitgestellt. Diese Methode bietet Fehlertoleranz. Siehe auch Fehlertoleranz, Stripe Set.

Structured Query Language (SQL)

Eine Datenbanksprache für die Abfrage, Aktualisierung und Verwaltung von relationalen Datenbanken. Bei SQL handelt es sich nicht um eine prozedurale Programmiersprache wie C oder Pascal. SQL kann für die Formulierung interaktiver Abfragen verwendet werden. In Anwendungen wird SQL für die Verarbeitung von Daten eingesetzt. Im Sprachumfang von SQL sind Komponenten für das Definieren, Ändern, Steuern und Sichern von Datenbeständen enthalten.

Strukturansicht

Eine der beiden Webzuordnungsansichten von Microsoft Site Server Express 2.0. In der Strukturansicht wird eine Website als Hierarchie von Objekten, ähnlich wie im Windows-Explorer, dargestellt. Siehe auch Cyberbolische Ansicht, Webzuordnung.

Subnet Mask

Ein TCP/IP-Konfigurationsparameter, der die Netzwerk- und Hostkonfiguration aus einer IP-Adresse ermittelt.

Subnet, Teilnetz

Der Teil eines Netzwerks, der ein physisch unabhängiges Netzwerksegment sein kann. Er verfügt über dieselbe Netzwerkadresse wie andere Teile des Netzwerks, wird von diesen jedoch durch eine Subnet-Nummer unterschieden.

System Data Source Name (DSN)

Ein Name, der von jedem Prozess oder Computer verwendet werden kann. Internet Information Server verwendet System-DSN-Namen, um auf ODBC-Datenquellen zuzugreifen. Siehe auch Datenquellenname (DSN, Data Source Name).

Systemmonitor

Ein Windows NT-Dienstprogramm zur Anzeige der Serveraktivität in einem Netzwerk in Echtzeit oder als Aufzeichnung. Im Systemmonitor werden Datenquellen zur Erstellung einer Vielzahl an Netzwerk- und Serverstatistiken verwendet.

T1

Ein US-amerikanischer Telefonstandard für Übertragungseinrichtungen auf DS1-Basis, die in Nordamerika 1,544 Mbps und in Europa 2,048 Mbps übertragen können. Die Übertragungsrate entspricht in etwa der Bandbreite von vierundzwanzig 56-Kbps-Verbindungen. T1‑Schaltkreise können mindestens 48 Modems bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 28,8 Kbps oder 96 Modems bei 14,4 Kbps bedienen. T1-Leitungen werden auch für Sprachübertragung eingesetzt. Eine einfache T1-Leitung überträgt 24 Telefonverbindungen mit 24 Telefonnummern.

T3

Ein US-amerikanischer Telefonstandard für Übertragungseinrichtungen auf DS3-Basis mit einer Bandbreite, die 28 T1-Leitungen entspricht. Die Bitrate beträgt 44,736 Mbps.

Task-Manager

Eine Windows-Funktion, die das Starten, Beenden oder Ausführen von Anwendungen ermöglicht. Mit dem Task-Manager erhalten Sie einfach und schnell einen Einblick, wie die einzelnen Prozesse die CPU- und Speicherressourcen nutzt.

TCP

Siehe Transmission Control Protocol (TCP).

TCP/IP

Siehe Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP).

TCP-Anschluss

Eine Zahl, die eine bestimmte Internetanwendung kennzeichnet. Die standardmäßige Anschlussnummer für den WWW-Dienst ist beispielsweise 80.

Telnet

Name des Befehlszeilenprogramms, mit dem man sich von einem Standort des Internets an einem anderen anmelden kann. Der Telnet-Befehl führt direkt zur Eingabeaufforderung eines anderen Hosts.

Thread

Die Basiseinheit, an die ein Betriebssystem Prozessorzeit vergibt. Ein Thread kann jedes Codefragment einer Anwendung ausführen, einschließlich eines Teils, der gerade von einem anderen Thread ausgeführt wird. Alle Threads eines Prozesses teilen sich den virtuellen Adressraum sowie die globalen Variablen und Betriebssystemressourcen des Prozesses.

Topologie

Die Anordnung von Computern, Kabeln und anderen Komponenten in einem Netzwerk. Der Begriff Topologie wird von Netzwerkspezialisten verwendet, um den grundlegenden Aufbau eines Netzwerks zu beschreiben.

Transaction Manager

Ein Systemdienst, der für die Koordinierung der Transaktionsergebnisse zuständig ist, um Unteilbarkeit zu erzielen. Der Transaction Manager stellt sicher, dass die Ressourcen-Manager übereinstimmend eine Entscheidung darüber treffen, ob eine Transaktion durchgeführt oder nicht durchgeführt werden soll.

Transaction Server

Siehe Microsoft Transaction Server (MTS).

Transaction Server-Objekt

Ein COM-Objekt, das in der Laufzeitumgebung von Microsoft Transaction Server (MTS) ausgeführt wird und den für Transaction Server definierten Programmier- und Einsatzrichtlinien entspricht.

Transaktion

Eine Reihe von Verarbeitungsschritten, die entweder als Ganzes ausgeführt oder gar nicht ausgeführt werden. Trifft Letzteres zu, werden Datenbank und Verarbeitungssystem in dem Zustand belassen, in dem sie sich vor dem Start der Transaktion befanden.

Transaktionsverarbeitung (Transaction Processing, TP)

Die Verarbeitung computergestützter Geschäftstransaktionen in Echtzeit, sobald sie vom System empfangen werden. Wird auch als Online Transaction Processing System (OLTP) oder Transaktionsprogramm bezeichnet.

Transmission Control Protocol (TCP)

Das TCP/IP-Protokoll für die Steuerung der Datenreihenfolge. Siehe auch Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP).

Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP)

Bei TCP/IP handelt es sich um einen Industriestandard, der eine Sammlung von Protokollen für die Datenübertragung in heterogenen Umgebungen enthält. TCP/IP ist außerdem ein verbindungsorientiertes Protokoll für unternehmensweite Netzwerke und bietet Zugang zum Internet und dessen Ressourcen. Kommunikationsstandard für alle Computer im Internet. TCP/IP bildet ein Transportprotokoll, beinhaltet aber eine Reihe weiterer Protokolle auf der Kommunikationssteuerungsschicht. Die meisten Netzwerke unterstützen TCP/IP. Auf der Senderseite steuert TCP die Aufteilung der Daten in Datensegmente. IP setzt die Segmente in Pakete zusammen, die neben den Datensegmenten die Absender- und Empfängeradresse enthalten, und verschickt sie an den für die Zustellung zuständigen Router. Auf der Empfängerseite nimmt IP die Pakete entgegen und zerlegt sie in einzelne Datensegmente. TCP setzt die Datensegmente in der ursprünglichen Anordnung wieder zusammen. Siehe auch Paket.

Transportprotokolle

Transportprotokolle dienen der Computerkommunikation. Sie sind für die zuverlässige Übertragung zwischen den Computern verantwortlich.

Transportschicht

Die vierte Schicht im OSI-Referenzmodell. Sie ist für die Integrität der Datenübertragung zuständig. In dieser Schicht werden Nachrichten neu „verpackt“, damit die Effizienz bei der Übertragung im Netzwerk gewährleistet ist. Auf der Empfängerseite werden die Datenpakete in der Transportschicht decodiert, die ursprünglichen Nachrichten wiederhergestellt und eine Empfangsbestätigung gesendet. Siehe auch OSI-Referenzmodell.

Übersichtszusammenführung

Eine Form von Index Server-Zusammenführung. Bei einer Übersichtszusammenführung werden mehrere Wortlisten und Übersichtsindizes in einem einzigen Übersichtsindex zusammengeführt. Index Server führt eine Übersichtszusammenführung durch, damit der von Wortlisten beanspruchte Arbeitsspeicher freigegeben und die gefilterten Daten permanent gemacht werden. Siehe auch Übersichtszusammenführung, Microsoft Index Server

Überwachung

Das Verfolgen von Benutzeraktivitäten durch die Aufzeichnung ausgewählter Ereignisarten im Sicherheitsprotokoll eines Servers oder einer Arbeitsstation.

UDP

Siehe User Datagram Protocol (UDP).

Umleitung

Automatische Umleitung eines Browsers auf eine andere Datei oder ein anderes Verzeichnis als das in der ursprünglichen Anfrage angegebene.

UNC

Siehe Uniform Naming Convention (UNC).

Uniform Naming Convention (UNC)

Die Benennungskonvention für physische Verzeichnisse und Ressourcen in einem Netzwerk. Die Syntax lautet \\Servername\Freigabename, wobei Servername für den Namen des Servers steht und Freigabename den Namen der freigegebenen Ressource darstellt.

Uniform Resource Locator (URL)

Eine Namenskonvention, die den Standort eines Computers, eines Verzeichnisses oder einer Datei im Internet eindeutig kennzeichnet. Darüber hinaus gibt der URL das geeignete Internet-Protokoll an, wie z. B. HTTP oder FTP. Jede Internetressource verfügt über eine URL-Adresse.

Unzustellbarkeitsbericht (NDR)

Wird während des SMTP-Mailzustellungsvorgangs erstellt, wenn ein Empfänger nicht bestätigt werden kann. Ein Unzustellbarkeitsbericht (NDR) wird für diesen Empfänger erstellt und optional an den Siteadministrator gesendet. Siehe auch Simple Mail Transfer Protocol (SMTP).

Upload (Heraufladen)

Das Übertragen einer Dateikopie von einem lokalen Computer auf einen Remotecomputer über Modem oder im Netzwerk. Bei einer Kommunikationsverbindung über Modem erhält der Remotecomputer in der Regel Anweisungen, sich für den Empfang der Datei bereitzuhalten und auf den Beginn der Übertragung zu warten.

URL

Siehe Uniform Resource Locator (URL).

URL-Verzeichnis

Siehe Virtuelles Verzeichnis.

URL-Zuordnung

Ein Begriff, der manchmal für die Verknüpfung einer URL-Adresse mit einem physischen Verzeichnis gebraucht wird. Siehe auch Virtuelles Verzeichnis.

Usage Import

Die Funktion von Site Server Express, über die Protokolldateien zur späteren Berichterstellung in eine Datenbank importiert werden.

Usenet

Die beliebteste Newsgrouphierarchie im Internet.

User Datagram Protocol (UDP)

Ein Protokoll, das in IP-Netzwerken verwendet wird und einen verbindungslosen Datagrammdienst bietet. UDP garantiert nicht die Übermittlung oder ordnungsgemäße Sequenzierung der übertragenen Pakete.

Uudecode/Uuencode

Eine Methode zur Decodierung und Konvertierung von Dateien in eine Serie aus 7-Bit-ASCII-Zeichen. Wird im Allgemeinen als Protokoll zur Übertragung von Dateien über das Internet verwendet.

VBScript

Siehe Microsoft Visual Basic Scripting Edition (VBScript).

Verbindungsloses Protokoll

Bei verbindungslosen Protokollen gibt es im Gegensatz zu verbindungsorientierten Protokollen keine Gewährleistung, dass Pakete übertragen wurden. Sie haben gegenüber den verbindungsorientierten Protokollen den Vorteil, dass sie Daten sehr schnell transportieren können. Da einige Pakete verloren gehen können, sollte die Kommunikation mit verbindungslosen Protokollen nur bei Anwendungen erfolgen, die keine zuverlässigen Kommunikationsverbindungen benötigen.

Verbindungsorientiertes Protokoll

Verbindungsorientierte Protokolle gewährleisten, dass Pakete übertragen wurden, indem sie eine Bestätigung vom empfangenden Host erhalten. Geht die Bestätigung nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums ein, wird das Paket erneut übertragen.

Verfallskopfzeile

Ein Verfallsdatum oder ‑zeitpunkt für eine vom Server übertragene Datei; die Verfallsinformation wird von Proxyservern und Browsercaches genutzt.

Vermittlungsschicht

Die dritte Schicht im OSI-Referenzmodell. Sie ist für die Adressierung der Nachrichten und die Übersetzung der logischen Adressen und Namen in ihr physisches Gegenstück zuständig. In dieser Schicht wird auch der Übertragungsweg vom Quell- zum Zielcomputer festgelegt. In der Vermittlungsschicht wird in Abhängigkeit von den Netzwerkbedingungen, der Priorität des Dienstes und anderen Faktoren festgelegt, welchen Übertragungsweg die Daten nehmen. Die Vermittlungsschicht übernimmt außerdem Verwaltungsfunktionen bei Problemen mit dem Datenverkehr im Netzwerk, wie die Vermittlung, das Routing und die Steuerung bei Datenkollisionen. Siehe auch OSI-Referenzmodell.

Verschlüsselung

Der Vorgang, Informationen nichtdechiffrierbar umzuformen, um sie vor unberechtigtem Einsehen oder Verwendung durch Unbefugte (speziell bei der Netzwerkübertragung oder zur Speicherung auf einem transportierbaren magnetischen Medium) zu schützen. Zum Entschlüsseln der Informationen ist ein Schlüssel erforderlich. Siehe auch CCEP (Commercial COMSEC Endorsement Program), Data Encryption Standard (DES, Datenverschlüsselungsstandard).

Verwendungsdaten

Informationen, die dem Administrator über die Art und Weise Auskunft geben, wie andere Personen eine Site verwenden oder darauf zugreifen. Aus der Analyse dieser Daten lassen sich Rückschlüsse auf die beliebtesten (oder unbeliebtesten) Bereiche ziehen und die am häufigsten genutzten „Navigationspfade“ nachvollziehen. Siehe auch Zugriffsliste.

Verzeichnisanzeige

Ein Merkmal, das automatisch eine Standardwebseite der verfügbaren Verzeichnisse und Dateien an Browser zurückgibt, die eine URL-Adresse ohne Angabe einer Datei übermitteln. Siehe auch Standarddokument.

Verzeichnisdienst

Middleware, die die korrekte und vollständige Netzwerkadresse aus einem Namensfragment oder einer in ein Dialogfeld eingegebenen Adresse ermittelt.

Verzeichnisstruktur

Ein Konzept, das zur Beschreibung der Verzeichnisstruktur eines Dateiverzeichnisses oder einer Website herangezogen wird.

Virtual Machine

Der Mechanismus, den die Java-Sprache zur Ausführung von Java-Bytecode auf einem physischen Computer verwendet. Die Virtual Machine (Virtuelle Maschine, VM) konvertiert den Bytecode in für den Zielcomputer verständliche Anweisungen.

Virtual Reality Modeling Language (VRML)

Eine Makrosprache zum Erstellen dreidimensionaler HTML-Anwendungen.

Virtueller Server

Ein einzelner Computer, auf dem sich mehrere Websites befinden, sieht für einen Browser wie mehrere Server aus. Mehrere Websites auf einem Computer werden manchmal als virtuelle Server bezeichnet. Andere Bezeichnungen sind Webs, Websites und Mehrfachidentitäten.

Virtuelles Dokument

Ein Begriff, der manchmal auf ein Dokument angewendet wird, das als Reaktion auf eine Information des Benutzers automatisch erstellt und auch als dynamisches Dokument bezeichnet wird. Ein virtuelles Dokument wird nur als Reaktion auf eine Browseranforderung erstellt und wird nicht permanent in einem physischen Verzeichnis gespeichert. Eine ASP-Seite ist ein Beispiel für ein virtuelles Dokument.

Virtuelles Remoteverzeichnis

Ein virtuelles Verzeichnis für Ordner, die auf Datenträgern in anderen Computern innerhalb der Domäne des Internet Information Server-Computers gespeichert sind. Siehe auch Lokales virtuelles Verzeichnis, Virtuelles Verzeichnis.

Virtuelles Verzeichnis

Ein Verzeichnis, das sich nicht physisch im Internet Information Server-Basisordner befindet, sondern den Benutzern, die eine Site aufrufen, lediglich entsprechend dargestellt wird. Siehe auch Lokales virtuelles Verzeichnis, Virtuelles Remoteverzeichnis, URL-Zuordnung.

Vollständiger Domänenname

Ein Hostname, der den vollständigen Namen bis zum Stamm der Internet-DNS-Struktur (Domain Name System) enthält. Wird auch als vollständiger Hostname (Fully Qualified Host-Name, FQHN) bezeichnet. Siehe auch Domäne, Internet.

Vordefinierte Gruppen

Die mit Windows NT und Windows NT Server standardmäßig vorhandenen Gruppen. Vordefinierte Gruppen besitzen eine nützliche Zusammenstellung von Rechten und verfügbaren Eigenschaften.

In der Regel sind an eine vordefinierte Gruppe die Zugriffsmöglichkeiten geknüpft, die ein bestimmter Benutzer benötigt. Wenn ein Domänenbenutzerkonto z. B. zur vordefinierten Gruppe „Administratoren“ gehört, hat ein Benutzer, der sich über dieses Konto anmeldet, Zugriff auf Verwaltungsfunktionen für die Domäne und die darin befindlichen Server.

VRML

Siehe Virtual Reality Modeling Language (VRML).

W3C

World Wide Web Consortium, das 1994 gegründet wurde, um allgemein gültige Standards für das World Wide Web zu entwickeln. Das W3C ist ein internationales Konsortium aus kommerziellen Organisationen und Bildungsinstitutionen, das gemeinschaftliche durch das Massachusetts Institute of Technology Laboratory for Computer Science (MIT/LCS) in Nordamerika, das Institut National de Recherche en Informatique et en Automatique (INRIA) in Europa und den Keio University Shonan Fujisawa Campus in Asien vertreten wird. Ursprünglich wurde das W3C in Zusammenarbeit mit CERN eingerichtet, wo die Ursprünge des Web liegen, mit Unterstützung durch DARPA und die Europäische Kommission.

WAIS

Siehe Wide Area Information Server (WAIS).

Webanwendung

Ein Softwareprogramm, das HTTP als Kommunikationsprotokoll verwendet und Benutzern webbasierte Informationen im HTML-Format zur Verfügung stellt.

Webseite

Ein World Wide Web-Dokument. Webseiten können Inhalte fast jeglicher Art enthalten, z. B. Nachrichten, Bilder, Audiodaten und Videos.

Webserver

Allgemein ausgedrückt ein Computer, auf dem Serverprogramme installiert sind, die Internetprotokolle wie HTTP und FTP verwenden, um Clientanforderungen in einem TCP/IP-Netzwerk zu bedienen.

Webzuordnung

Eine Microsoft Site Server Express-Funktion, die Sitevisualisierung, Siteanalyse, Linkverwaltung und Berichtsfunktionen zur Verwaltung von Websites ermöglicht. Eine Komponente des Content Analyzer-Tools.

Wide Area Information Server (WAIS)

Ein Such- und Abrufsystem für Informationen aus Datenbanken im Internet.

Wide Area Network (WAN)

Ein Computernetzwerk, das weitreichende Telekommunikationsverbindungen verwendet, um die Netzwerkcomputer über große Entfernungen zu verbinden.

Windows Internet Name Service- (WINS-) Server

WINS-Server stellen eine Datenbank für die Zuordnung von Computernamen zu IP-Adressen zur Verfügung, so dass keine Broadcasts mehr zur Auflösung der Namen erforderlich sind. Da die WINS-Datenbank dynamisch aktualisiert wird, ist sie immer aktuell. Eine LMHOSTS-Datei wird also nicht mehr benötigt. Bei WINS handelt es sich um einen erweiterten NetBIOS Name Server von Microsoft. Siehe auch Domain Name System (DNS).

Windows NT-Dateisystem (NTFS)

Ein erweitertes Dateisystem für Windows NT, das Benutzern das Einstellen von Zugriffsberechtigungen für Dateien und Verzeichnisse ermöglicht. Siehe auch Zugriffsberechtigungen, FAT-Dateisystem (Dateizuordnungstabelle).

Windows NT-Herausforderung/Rückmeldung

Eine Authentifizierungsmethode, bei der ein Server Herausforderungs-/Rückmeldungsalgorithmen und die Windows NT-Sicherheit zur Steuerung des Zugriffs auf Ressourcen verwendet. Siehe auch Zugriffsberechtigungen.

Windows Scripting Host (WSH)

Bei WSH (Windows Scripting Host) handelt es sich um ein sprachunabhängiges Skripttool, das Skripts direkt auf Clientcomputern unter 32-Bit-Windows ausführt. Microsoft bietet sowohl VBScript- als auch JScript-Skript-Engines mit dem Windows Scripting Host an. Administratoren können mit Hilfe von WSH viele Internet Information Server-Routinen automatisieren.

World Wide Web (WWW)

Das Web oder noch kürzer WWW ist der Multimediadienst des Internets mit einer ausgefeilten Verweistechnologie aus Hyptertextdokumenten, die in HTML geschrieben wurden. Internet Information Server unterstützt den WWW-Dienst. Siehe auch Hypertext Markup Language (HTML).

XML

Siehe eXtensible Markup Language (XML).

 

Zeitbegrenzung

Eine Einstellung, die eine unbeantwortete Clientanforderung automatisch nach einem bestimmten Zeitraum abbricht.

Zertifikat

Eine verschlüsselte digitale Datei mit Informationen über den Benutzer oder den Server, die zur Identifizierung und zur Einrichtung einer sicheren Verbindung verwendet wird. Ein für Benutzer ausgestelltes Zertifikat wird als Client-, ein für Serveradministratoren ausgestelltes Zertifkat als Serverzertifikat bezeichnet. Clientzertifikate können detaillierte Informationen zur Identifizierung des Benutzers und der Organisation enthalten, die das Zertifikat ausgestellt hat. Siehe auch Schlüsselpaar.

Zertifizierungsinstanz (ZI)

Eine Instanz, die Zertifikate vergibt, verwaltet und zurückzieht.

ZI

Siehe Zertifizierungsinstanz (ZI).

Zugriffsberechtigungen

Bei der Freigabe von Ressourcen auf einem Microsoft Windows NT Server kann der Zugriff auf die Ressourcen durch Berechtigungen gesteuert werden. Die Berechtigungen legen die Art und Weise fest, wie auf eine Ressource zugegriffen werden kann. Die folgenden Berechtigungen sind definiert:

Kein Zugriff – verhindert jeglichen Zugriff auf ein freigegebenes Verzeichnis, dessen Unterverzeichnisse sowie die enthaltenen Dateien.

Lesen – erlaubt das Anzeigen von Datei- und Verzeichnisnamen, das Wechseln in Unterverzeichnisse, das Anzeigen von Dateiinhalten und das Ausführen von Programmen.

Ändern – erlaubt das Anzeigen von Datei- und Verzeichnisnamen, das Wechseln in Unterverzeichnisse, das Anzeigen von Dateiinhalten, das Ausführen von Programmen, das Hinzufügen von Dateien und Unterverzeichnissen, das Ändern von Dateiinhalten, sowie das Löschen von Dateien und Unterverzeichnissen.

Vollzugriff – beinhaltet die gleichen Berechtigungen wie „Ändern“. Zusätzlich können Zugriffsberechtigungen verändert werden, die sich auf Dateien und Verzeichnisse im Windows NT-Dateisystem [NTFS] beziehen.

Zugriffskontrollliste (ACL)

Der Teil einer Sicherheitsbeschreibung, in dem die Schutzmaßnahmen für eine Datei oder ein Verzeichnis aufgelistet werden. Der Besitzer einer Datei oder eines Verzeichnisses verfügt über deren bzw. dessen benutzerbestimmbare Zugriffssteuerung und kann die zugehörige ACL so ändern, dass anderen Benutzern der Zugriff entweder ermöglicht oder verweigert wird.

Zugriffsliste

Anzahl der Zugriffe auf eine Ressource einer Website. Siehe auch Verwendungsdaten.

Zyklische Redundanzprüfung (CRC, Cyclic Redundancy Check)

Die zyklische Redundanzprüfung berechnet aus den in einem Paket enthaltenen Daten eine Zahl, die ebenfalls übertragen wird. Sobald das Paket den Empfänger erreicht hat, wird die Berechnung erneut durchgeführt. Stimmen die beiden berechneten Zahlen miteinander überein, wurden die Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit während der Übertragung nicht verändert. Stimmen die Zahlen nicht überein, liegt höchstwahrscheinlich eine fehlerhafte Übertragung vor. In diesem Falle fordert die zyklische Redundanzprüfung den Quellcomputer auf, die Daten erneut zu übertragen.

Zyklus

Bei der Protokollierung das Schließen einer vorhandenen und das Öffnen einer neuen Protokolldatei.

 

 

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Stand: 24. March 2002